Energiepark Zerbst
Der Energiepark Zerbst ist ein beeindruckender Beweis für die innovative Nutzung von Konversionsflächen und nachhaltige Energieerzeugung. Aus einem ehemaligen Militärflughafen entstand ein zukunftsweisendes Zentrum für erneuerbare Energien, das Solar, Wind und Biogas vereint. Die bislang ungenutzten Flächen kommen so umweltfreundlich zum Einsatz und werden auch wirtschaftlich sinnvoll genutzt. Doch seht selbst:
Solarpark I – VI
Mittlerweile gibt es im Energiepark Zerbst ganze 6 Solarparks. Diese zeigen, wie ungenutzte Flächen effektiv für die Energiewende genutzt werden können. Seit 2011 wird hier klimafreundlicher Solarstrom erzeugt, der nicht nur Haushalte versorgt, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leistet.
Mit der außerordentlichen Gesamtkapazität können die Jahresbedarfe von mehr als 24.500 Haushalten bei einem durchschnittlichen Haushaltsjahresverbrauch von ca. 3.500 kWh decken. Durch die Produktion von klimafreundlichem Solarstrom am Standort Zerbst reduziert sich der jährliche Ausstoß von CO2 um ca. 34.800 t (deutscher Energiemix 2016).
Windpark I und II
Nach dem erfolgreichen Bau des ersten Solarparks entwickelte sich der Energiepark Zerbst weiter zu einem Vorzeigeprojekt für erneuerbare Energien. Mit innovativer Technologie und starken Partnerschaften wurden Windkraftanlagen errichtet, die heute einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stromversorgung leisten und Tausende Haushalte mit grüner Energie versorgen.
Durch die CO2-neutrale Energiegewinnung im Windpark Zerbst lässt sich jährlich eine Strommenge von ca.114 Mio. kWh erzeugen. Diese nachhaltig produzierte Energie reicht aus, um ca. 32.500 Haushalte bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von ca. 3.500 kWh mit Strom zu versorgen.
Die biogasanlage
Mit der Errichtung einer modernen Biogasanlage wurde der Energiepark Zerbst um eine weitere nachhaltige Technologie ergänzt. Effizient aufbereitetes Biomethan wird flexibel genutzt und trägt entscheidend zur erneuerbaren Energiegewinnung sowie zur regionalen Versorgungssicherheit bei.
Die Bioraffinerie produziert ca. 4,84 Mio. Nm³ (52 Mio. kWh) Biomethan pro Jahr. Als Treibstoff für erdgasbetriebene Autos könnte der Kraftstoffbedarf von ca. 2.150 Fahrzeugen (mittlere Laufleistung 25.000 km/a) gedeckt werden. In einem Blockheizkraftwerk ließe sich elektrischer Strom erzeugen, der ca. 6.200 Durchschnittshaushalte oder alternativ ca. 2.700 Einfamilienhäuser mit Wärme versorgen könnte.


















